Land use conflicts between resource requirements and environmental protection in Estonia

Landnutzungskonflikte zwischen Ressourcenbedarf und Umweltschutz in Estland

LiDAR Oberfläche der Mine in Narva
LiDAR Oberfläche der Mine in Narva

In Kooperation mit Estiona Land Board Maa-amet

Bearbeiter:

  • Stefan Rautenberg
  • Thomas Schmitz
  • Shirin Gomez
  • Shaojuan Xu

Stand: abgeschlossen

Während die Nachfrage nach Materialien und Landfläche kontinuierlich steigt und verfügbare Ressourcen abnehmen, werden selbst in einem dünn besiedelten Land wie Estland zukünftige Landnutzungskonflikte unausweichlich bleiben. Ressourcenbedarf und Landnutzung stehen hierbei dem Umweltschutz und der Pflege natürlicher Umgebungen und der Biodiversität gegenüber, wodurch Fernerkundung und die Anwendung der Geoinformationssysteme zur räumlichen Analyse eine immer größere Bedeutung bekommen. Als Anwendungsbeispiel wurde hierfür auf Basis von LiDAR-, SRTM- und Landsat-Daten im Jahr 2014 eine Studie der Quartären Ablagerung und artifiziellen Strukturen im Nordosten Estlands, einer Region geprägt durch den langjährigen Abbau von Ölschiefer, durchgeführt

Räumliche Analysen wiesen hierbei eine Vielzahl von Arealen auf, in denen bereits heute als auch in der Zukunft ein Konfliktpotential zwischen Umwelt- sowie Grundwasserschutz und dem Abbau von Rostoffen wie Ölschiefer, Sand und Kies besteht. Hervorzuheben sind hierbei besonders die Zahlreichen glazialen Esker Estlands, die zwar bislang als Geschützte Landfläche gelten, jedoch auf Grund der massiven Sandvorkommen immer mehr in den Focus der Rohstoffindustrie gelangen.

  • Landnutzungsänderung der Mine bei Narva mittels Landsat Daten
  • Kraftwerke der Konzerne Eesti sowie Balti innerhalb eines digitalen Höhenmodells mittels LiDAR Daten
  • Die Bearbeiter