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Hardware

Die verschiedenen Projekte der Arbeitsgruppe stellen unterschiedliche und teilweise sehr hohe Anforderungen an die IT – Umgebung. Diesen Anforderungen wird mit neuester und leistungsfähiger Hardware Rechnung getragen. Insbesondere kommen hierbei Workstations und Server der Firma Dell® zum Einsatz. Hier einige Anwendungsbeispiele:

  • Dreidimensionale Punktwolken des terrestrischen Laserscanners beinhalten mehr als 30 Millionen Datenpunkte. Die flüssige Visualisierung und Bearbeitung solcher Datensätze wird bewerkstelligt durch den Einsatz modernster Workstations mit neuesten Intel® Xeon® Hexacore Prozessoren und High-End Grafikkarten von Nvidia®, wie z.B. der Quadro 4000.

  • Auch die Erstellung und Bearbeitung geologischer Lagerstättenmodelle mit der Software Petrel® erfordert aufgrund der großen Anzahl der dazustellenden Daten diese Art von High-End Grafikkarten in entsprechenden Workstations.

  • Die Berechnung geomechanischer Finite Elemente (FE) – Modelle ganzer Lagerstätten übersteigt aufgrund der großen Anzahl an Elementen (~ 4 Millionen) und Störungen (> 80) die Leistungsfähigkeit einer Workstation. Berechnungen solcher Modelle mit der FE – Software Ansys® werden auf den leistungsstarken Rechenserver der Arbeitsgruppe ausgelagert. Dieser Rechenserver verfügt über zwei leistungsstarke Intel® Xeon® Hexacore Prozessoren (X5690) in Verbindung mit 192GB Arbeitsspeicher und sechs SAS HDDs (15K) im RAID5 Verbund. Unter Einbeziehung so genannter High-Performance Computing (HPC) – Lizenzen und SMP Parallelisierung können mit diesem Server bis zu zwölf Rechenkerne gleichzeitig genutzt und Rechenzeiten von unter 20 Stunden für die momentan größten geomechanischen FE Modelle erreicht werden. Die Auswertung dieser Modelle erfordert einen entsprechend großen Arbeitsspeicher und wird derzeit an einer Workstation mit 48GB RAM durchgeführt. In Ergänzung zu dem Rechenserver steht der Arbeitsgruppe außerdem ein Datenserver mit knapp 6TB nutzbaren Speicher zu Verfügung.

Diese in-house Lösungen bieten den großen Vorteil, dass sie vollständig der Arbeitsgruppe unterliegen und nach interner Absprache jederzeit verfügbar sind. Sollte zu bestimmten Zeitpunkten mehr Rechenleistung benötigt werden kann zusätzlich auf den Lichtenberg-Hochleistungsrechner der TU Darmstadt zugegriffen werden. Dieser Hochleistungsrechner ermöglicht momentan außergewöhnlich vielseitige und rechenintensive Anwendungen auf rund 800 Rechenknoten.