HydroThermikum

Thermophysiklabor

Bei der Wärmeleitfähigkeitsbestimmung nach der Optical-Scanning-Methode wird die Strahler- und Messeinheit an der Probe entlang bewegt. Die emittierte Licht- und Wärmestrahlung wird auf die Oberfläche der Probe fokussiert, wodurch die Probe aufgeheizt wird. In einem festen Abstand zum Strahler befinden sich Infrarot-Temperatursensoren, welche die Temperatur der Probe vor und nach dem Erhitzen messen. Durch den Vergleich mit bekannten Standards kann die Wärmeleitfähigkeit ermittelt werden. Die wichtigsten Komponenten des Messgerätes sind in Abbildung 1 dargestellt; Die untenstehenden Abbildungen zeigen den Thermal-Conductivity-Scanner und das mobile Lamda-Messcenter (LMC). Ein Voll- und Halbraum Linienquellen-Messgerät (TK 04) steht ebenfalls zur Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit an Lockergesteinen zur Verfügung. Mittels eines modifizierten Verdunstungsversuchs können Wärmeleitfähigkeiten mit unterschiedlichen Sättigungsgraden an Lockergesteinen oder Baustoffproben bestimmt werden.

Mittels eines Kalorimeters (Setaram C-80) können Wärmekapazitäten von Festkörpern im Temperaturbereich von 20-300°C ermittelt werden.

Abb. 1: Schemazeichnung des Thermal-Conductivity-Scanners

Auswahl der Messinstrumente des Wärmeleitfähigkeitslabors

Thermal-Conductivity-Scanner (TCS)

Schematische Zeichnung des TCS

Thermal-Conductivity-Scanner

Probemessung mit TCS

Lamda-Mess-Center

Säulenversuch

TK 04

Voll- und Halbraumlinienquelle

Wärmeleitfähigkeitsmessgerät für Lockergesteine

Kalorimeter