Bericht zur Anwendung des Ökosystemleistungsansatzes in Projekten zur wassergebundene Verkehrsinfrastruktur erschienen

Prof. Jochen Hack ist Mitautor des Berichtes der PIANC Working Group 195

22.04.2021

Der im April 2021 veröffentlichte Bericht ist eine grundlegende Einführung in die Anwendung des Konzepts der Ökosystemdienstleistungen (ÖSL) bei Projekten der wassergebundenen Verkehrsinfrastruktur (WTI). Er veranschaulicht, wie die Anwendung von ÖSL-Konzepten die tägliche Arbeit von WTI-Entwicklern, -Planern, -Betreibern und -Managern unterstützen kann.

Wir bewirtschaften die Umwelt, um Wasser, Land und Nahrung zu erhalten. Ökosystemleistungen (ÖSL) sind definiert als der Nutzen, den Menschen aus Ökosystemen ziehen. Das ÖSL-Konzept bietet einen Rahmen für die Bewertung von Kosten und Nutzen des Managements natürlicher Ressourcen. Es kann verwendet werden, um Entscheidungen über die Bewirtschaftung von Land- und Wasserflächen zu bewerten, zu rechtfertigen oder zu optimieren, und zwar für eine Reihe von Sektoren, einschließlich des Sektors der wassergebundenen Verkehrsinfrastruktur (Water Transport Infrastructure; WTI). Obwohl es einige vielversprechende Projektbeispiele gibt, kam der Weltverband für wassergebundenen Verkehrsinfrastruktur (World Association for Waterborne Transport Infrastructure; PIANC) im Jahr 2016 zu dem Schluss, dass einige Aspekte des ÖSL-Konzepts besser auf den WTI-Sektor zugeschnitten werden müssen und dass eine praktische Anleitung erforderlich ist. Zu diesem Zweck wurde die EnviCom Working Group 195 – „An Introduction to Applying Ecosystem Services for Waterborne Transport Infrastructure Projects“ gegründet. Prof. Jochen Hack war von Anfang an Teil dieser Arbeitsgruppe und hat mit seiner Expertise zu ES über einen Zeitraum von 4 Jahren zum Abschlussbericht beigetragen.

Mehr Informationen über den Bericht: https://www.pianc.org/publications/envicom/wg195

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