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Angewandte Geothermie

Arbeitsgruppe Angewandte Geothermie - Klausur Trifels 2013
Arbeitsgruppe Angewandte Geothermie – Klausur Trifels 2013

Die Geothermie ist nach Definition die im zugänglichen Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt (Wärmepumpenheizung), als auch zur Erzeugung von Elektrizität oder in einem Kraft-Wärme-Kopplungssystem.

Die Angewandte Geothermie hat naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Angewandte Geothermie verbindet die Grundlagen mit den Erfordernissen der praktischen industriellen Anwendung. Die Angewandte Geothermie steht im interdisziplinärem Austausch mit weiteren angewandten geologischen Fachrichtungen wie Hydrogeologie und Ingenieurgeologie und bietet somit eine logische Ergänzung des Forschungsprofils der Technischen Universität Darmstadt.

Die breite Implementierung der Nutzung geothermischer Energie und des Untergrundes als Energiespeicher wird helfen die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren und die entsprechenden nationalen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen. Weiterhin bietet die Nutzung von Geothermie eine stärkere Unabhängigkeit von globalen Märkten und Nutzung der heimischen Ressourcen.

Die Geothermie wird bei entsprechender Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung des Ingenieurnachwuchses eine wesentliche Säule der dezentralen heimischen Energieversorgung sein und somit einen bedeutenden Anteil am angestrebten zukünftigen regenerativen Energiemix darstellen.

Das Fachgebiet Angewandte Geothermie ist eine Stiftungsprofessur des NaturPur Instituts.

Das Fachgebiet ist unter anderem Mitglied von EERA-JPGE, dem European Energy Research Alliance – Joint Programme on Geothermal Energy.

Unser Info-Flyer zum Fachgebiet ist hier als Download verfügbar.

Postergalerie des Fachgebietes Angewandte Geothermie

  • Investigations of the deep geothermal potentials of Hesse, Germany
  • Efficiency of buried cables depending on hydrogeological and geothermal properties of trench fill materials
  • Facies related thermo-physical characterization of the Upper Jurassic geothermal carbonate reservoirs of the Molasse Basin, Germany
  • Applied Thermo-Hydro-Mechanical coupled modelling of geothermal prospection in the northern Upper Rhine Graben
  • Reserach and development of porous, high-density polyethylene screens for shallow geothermal well systems
  • Qualitative Potential Identification of Hydrothermal Systems – a Case Study in Bad Soden-Salmünster, Germany
  • Characterization of the geothermal potential of the Permocarboniferous of Hesse and Rhineland-Palatinate, Germany
  • The Validation of the LMC Device – Analysis of Icelandic Basaltic Rocks
  • Risk Management and Contingency Planning for the first Icelandic Deep Drilling Project Well (IDDP-1)
  • Faziesabhängigkeit geothermischer Kennwerte des Rotliegend
  • Geotechnisches Messverfahren zur Prüfung der Einflüsse bei Frost-Tau-Wechselbeanspruchungen von EWS